HR WORKS

Arbeitsmoral langfristig steigern: So geht's in der Praxis

77 Prozent Ihrer Mitarbeitenden machen Dienst nach Vorschrift. Nur 10 Prozent geben mehr. Der Unterschied liegt nicht am Charakter – sondern an der Führung. Das zeigt der Gallup Engagement Index 2025. Kennen Sie diese Zahlen auch aus Ihrem Betrieb? Der Grund liegt oft nicht bei den Mitarbeitenden selbst, sondern bei der Arbeitsmoral im Team – und die lässt sich aktiv gestalten. Arbeitsmoral ist nicht dasselbe wie Motivation. Motivation schwankt tagesabhängig, Arbeitsmoral ist die stabile Grundhaltung zur Arbeit: Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Lernbereitschaft. Genau dieses Fundament können Sie mit gezielten Massnahmen stärken: • Sinn vermitteln – zeigen Sie den Beitrag jeder Person zum Ganzen • Feedback zur Routine machen, nicht zum Jahresereignis • Führungskräfte als Vorbilder entwickeln • Faire, flexible Arbeitsbedingungen schaffen • Mentoring-Programme aufbauen – sie stärken Bindung spürbar Gerade in Spitex, Heimen und Spitälern, wo Personalmangel den Alltag prägt, ist hohe Arbeitsmoral kein «Nice-to-have», sondern überlebenswichtig für Qualität und Teamklima. Wie HR WORKS es treffend formuliert: Emotionale Bindung entsteht nicht durch Appelle, sondern durch gelebte Führungskultur.

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