"Eine Arbeitgebermarke entsteht nicht im Recruiting"
Employer Branding entsteht nicht im Recruiting-Prozess! In ihrem Interview betonen Prof. Dr. Anett Sass und Prof. Dr. Susanne Ardisson, dass Arbeitgebermarken nur glaubwürdig sind, wenn Versprechen sich im Arbeitsalltag widerspiegeln. Gehalt und Karriere reichen längst nicht mehr. Generation Z legt Wert auf Transparenz, Team und Entwicklung – nicht nur auf Benefits. Die größte Herausforderung liegt nicht beim Recruiting, sondern im Onboarding und der täglichen Führung. Viele Markenversprechen scheitern in der Probezeit, wenn Realität und Kommunikation auseinanderklaffen. Authentizität entsteht durch echte Erfahrungsräume, nicht durch geschönte Kununu-Bewertungen. Professionelles Employer Branding braucht Führung, die Haltung zeigt, und Feedback, das ernst genommen wird. Fazit: Arbeitgebermarken werden im Team, nicht im HR-Büro geschaffen!
